Aus dem Leben

…in das Leben.

Wie sich ein Autorenleben von dem eines normal arbeitenden Menschen unterscheidet weiß ich nicht.

Ich bin ja nicht nur Mensch. Ich bin Autorin, Frau, Alleinerziehende, chronisch Erkrankte und (noch) nicht vom Schreiben Lebende. Daher kann ich Dir immer nur aus MEINEM Leben erzählen und vielleicht hab ich ja Glück und ich treff Deinen Nerv.

IMG-20170519-WA0015Ich hatte, leider mal wieder, eine sehr anstregende Zeit hinter mir. Weniger schöne Erlebnisse in meiner Familie forderten mich sehr sehr heraus und mein Körper, mein Geist, meine Seele schrien nach Pause, Ruhe, Schreiben, Yogieren, SCHLAFEN.  Nein, ich hörte nicht darauf und legte auch private Veranstaltungen noch zusätzlich oben drauf. Ja sie waren schön. Aber auch sehr sehr anstrengend und es kam wie es musste: Mein Körper klinkte sich mal wieder komplett aus. Ich höre ja sonst eher selten auf ihn…

Ich bin also das ganze Wochenende ausgeknockt. Das einzige was geht ist schlafen, schreiben und gehaltvolle aber kurze Gespräche.

Mir ist dabei aufgefallen: Ich dachte ich hab eine Schreibblockade. Hab ich gar nicht! Ich habe zwar nicht an meinem Roman gearbeitet, aber wirklich JEDEN TAG geschrieben. Hier in meinem Blog-Tagebuch. Ich habe damit Frauen, AutorInnen unterstützt und es machte mir Freude. Ich habe viel gelesen und es nährt mich. Ich habe geschlafen und es ist noch lange nicht genug. Ich habe mich und meine Arbeit insofern in Frage gestellt, als das ich eine völlig neue Form des Erzählens für mich entdeckt habe und ausprobieren werde, was das mit meinem Roman macht. Das alles führte dazu, dass ich tatsächlich viele Ideen für die nächsten Tage hier auf meinem Blog hatte und umsetzte, was mir wiederum etwas Freiraum für die nächste Woche verschafft. Das alles fällt klar unter die Rubrik „Selbstfürsorge“ und dann ist mir auch klar, dass der Spruch „Nur wenn Du Dich gut versorgst, kannst Du anderen etwas geben“ tatsächlich stimmt.

Ich brauche die Wochenenden also um aufzutanken und werde in Zukunft mehr darauf achten, mir diese auch wirklich frei zu halten. Ich brauche Planung ja, aber die Wochenenden müssen für mich frei von allem, auch von Planung sein, damit ich mich um mich und mein Wohlergehen kümmern kann.

Ich bin dankbar für diese Erkenntnis, auch wenn der Weg dahin mal wieder erst mit einem „Pardautz“ eingeleitet werden musste.

Das Leben einer Autorin und alleinerziehenden Mutter ist eben dann doch der ganz normale und alltägliche Wahnsinn.

Was machst Du so am Wochenende? Wie sorgst DU gut für Dich?

 

Wir lesen uns!

Denn ich bin Frau Wort 😉

Ich bin SAM


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