SAM fragt nach bei…Caroline Messingfeld

Vor einiger Zeit habe ich unter der Rubrik „SAM hat´s gelesen…“ das Buch „Pfote fürs Leben“ von Caroline Messingfeld vorgestellt.

Heute bekam ich die Gelegenheit, der Autorin ein Paar Fragen zu stellen:

Ist „Caroline Messingfeld“ Dein richtiger Name oder ein Pseudonym und warum hast du dich entschieden, unter diesem Namen/Pseudonym zu veröffentlichen?

Bei meinem Namen habe ich etwas geschummelt. Caroline ist mein echter (zweiter) Vorname. Messingfeld ist der Mädchenname meiner Mutter. Es bleibt in der Familie. Also alles im grünen Bereich. 😉

Wie bist du zum Schreiben gekommen? Hast du einen Beruf gelernt, der damit irgendwie im Zusammenhang steht?

Während meines Studiums habe ich als freie Mitarbeiterin für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften gearbeitet. Auch an meinem Arbeitsplatz muss ich viele Berichte verfassen. Insoweit fällt mir das Schreiben von Texten relativ leicht.

20160517_174921[1]Auf dem Vorblatt des Buches „Pfote fürs Leben“ schreibst du, die Geschichte sei frei erfunden, schränkst aber auch ein, dass es den Biker gibt und die Katzen auch. Also dürfen wir annehmen, dass das ein oder andere doch so in etwa in Deinem Leben passiert ist? 😉

Jetzt hast du mich aber erwischt. Wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich zugeben, dass mein Roman „Pfote fürs Leben“ leichte autobiographische Züge trägt. Meine Perserkatzen Bluebell und Snowbell sind ständig an meiner Seite. Bluebell gibt gern die verwöhnte Diva, und Snowbell ist sehr abenteuerlustig. Tatsächlich musste ich ihn aus luftiger Höhe befreien und aus meinem Pflaumenbaum retten, und die wilde Schlacht mit dem Killerkater Anton hat sich genauso zugetragen, wie ich es in meinem Buch beschrieben habe.

Auch der sexiest biker alive, den ich auf einem Event kennengelernt habe, weist gewisse Ähnlichkeiten mit Ben auf und hat einen festen Platz in meinem Herzen. Mehr wird aber nicht verraten, sonst darf ich mich zu Hause nicht mehr blicken lassen. 😉

Sind Snowbell und Bluebell Deine eigenen Katzen? Wie bist Du zu Ihnen gekommen? Gab es einen Anlass? Und warum Katzen? Es hätte ja auch ein Hund oder ein Meerschweinchen sein können…

Ja, Snowbell, Bluebell und ich sind unzertrennlich. Auf die Katze gekommen bin ich im Studium, als ich in einer WG in Münster gelebt habe. Katzen sind stolze und unabhängige Tiere, die ihren eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sind sie sehr sensibel und nehmen alle Schwingungen ihres Menschen wahr. Wenn sie Vertrauen aufgebaut haben, lieben sie bedingungslos. Vielleicht haben meine Katzen und ich in diesem Punkt viele Gemeinsamkeiten…

Ist „Pfote fürs Leben“ Dein erstes Buch? Hast Du noch ein anderes veröffentlicht?

Ja, „Pfote fürs Leben“ ist mein literarisches Debüt. In den nächsten Monaten werden mehrere Beiträge in Anthologien erscheinen.

Küssen kann man nicht alleine“ ist eine schwungvolle klassische Liebesgeschichte, die in einer Zahnarztpraxis spielt.

Meine Erzählungen „Blau“ und „Hundstage“ sind für die Anthologie „Mia Marie Herzenswunsch“ bestimmt, mit dem der Mondschein Corona Verlag ein krebskrankes Mädchen und seine Familie unterstützt. Dieses Projekt liegt mir aus persönlichen Gründen sehr am Herzen.

Es gibt ja auch Menschen, die schreiben nur für sich. War dir immer klar, dass Du veröffentlichen wolltest?

Ja, ich habe immer von einem eigenen Buch geträumt – und dieser Wunsch ist tatsächlich in Erfüllung gegangen. Wenn es mir gelingt, andere Menschen mit meinen heiteren Texten gut zu unterhalten und ihnen bei der Lektüre ein kleines Lächeln auf die Lippen zu zaubern, bin ich glücklich.

Du hast Dich für den Mondschein Corona Verlag zur Veröffentlichung Deines Buches entschieden? Warum und wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Durch eine Ausschreibung bin ich auf den Mondschein Corona Verlag, einen jungen, unabhängigen Verlag in Baden-Württemberg, in dem sich alle Genres zu Hause fühlen, aufmerksam geworden. Die Zusammenarbeit mit meinen Verlegern und Lektoren klappt hervorragend. Sie sind sehr engagiert, tun sehr viel für ihre Autoren und unterstützen uns in jeglicher Hinsicht. Deshalb kann ich meinen Verlag wärmstens weiterempfehlen.

Hast Du mit dem Gedanken gespielt als Selfpublisher an die Sache heran zu gehen? Wenn ja, warum hast Du Dich dagegen entschieden? Wenn nein, warum nicht?

Bei meinem Debüt habe ich mich sehr bewusst für einen „richtigen“ Verlag entschieden. Self-Publishing kam für mich nicht in Frage. Wenn man sich um alles selbst kümmert, hat man zwar mehr Freiheiten, muss sich weniger dem Mainstream anpassen und natürlich auch kein Geld an einen Verlag abtreten. Dieser Einsatz kostet aber viel Arbeit, Kraft und Zeit, die für das Schreiben verloren geht..

Befaßt Du Dich als Autorin mit Dingen wie Marketing? Wie stehst Du zur Werbung? Was unternimmst Du, damit Leser Dich und Dein Buch finden?

Gutes Marketing ist unerlässlich. Man kann die Werbetrommel für die eigene Sache gar nicht genug rühren. Gerade unbekannte Autoren müssen im Netz präsent sein und auf ihre Werke in den sozialen Medien aufmerksam machen. Glücklicherweise gibt es viele interessante Foren, in denen man sich über geeignete Möglichkeiten austauschen und konstruktiv mit anderen Schriftstellern und Bloggern zusammenarbeiten kann. Auch Anzeigen in Zeitschriften, Live-Stream-Lesungen, Trailer auf You Tube und Lesungen in Bibliotheken, Buchhandlungen, Kneipen usw. sind sehr zu empfehlen.

Der Schluß des Buches lässt erhoffen, dass es eine Fortsetzung geben könnte. Wie sieht’s denn aus? Wird es neue Abenteuer mit Snowbell und Nelly geben? Hast Du weitere Buchprojekte im Kopf?

Ja, die Geschichte von Nelly und Ben, Snowbell und Bluebell ist noch nicht zu Ende erzählt worden. Die Fortsetzung wird rührend, komisch und sehr unterhaltsam – das kann ich versprechen.

Momentan wünsche ich mir ganz viel freie Zeit. In meinem Kopf schwirren drei Geschichten, die unbedingt geschrieben werden wollen, und am liebsten würde ich an allen gleichzeitig arbeiten. Mal schauen, was die Zukunft bringt. 😉

 

Vielen Dank für dieses Interview, Caronline Messingfeld!

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