SAM hat´s gelesen: Die Yoga-Diät

Tjaaaa und dabei halte ich gar nix von Diät-Büchern…mein Eye-Catcher war allerdings zugegebener Maßen das Wort „Yoga“. In mir ploppte die Frage auf „oh Gott, jetzt machen die sowas tolles wie Yoga auch noch mit Diät kaputt“ und ich fing an drin zu blättern, um es tatsächlich zu kaufen!

Wenn man mal das wirklich ansprechend gestaltete Cover weg lässt hat man hier ein wirklich umfangreiches Taschenbuch, dessen Ziel es ist auf 448 Seiten ein Begleiter in ein neues Leben zu sein. Ein Leben mit Yoga und einer Ernährung, die auf mein „Dosha“ ausgerichtet ist. Spätestens hier wird klar, es ist KEIN Diät-Buch, vielmehr verbindet es die alten Philosophien des Yoga und des Ayurveda, aber auf westliche und anwendbare Weise. Die erste Woche ist auch nicht nur moderat sondern ganz leicht und ehrlich gesagt, so leicht, dass ich gleich direkt in Woche 2 gestartet bin. Mit einem ausführlichen Test zur „Dosha-Frage“ (im Ayurveda gibt es die Konstitutionstypen Kapha, Pitta, Vata und darauf ausgelegt sind bestimmte Nahrungsmittel und bestimmte Yoga-Übungen) startet die eigentliche „Diät“ und ehrlich: DAS Wort paßt so gar nicht zu dem Buch. Wer „Diät“ denkt, denkt auch unweigerlich an Verzicht, Hunger, Einseitigkeit, Aufwendigkeit und Sport bis zum Umfallen aber nichts davon begegnet einem beim lesen und mitmachen und ja, genau darum geht es: Yoga und Ayurveda so in den Tag einzubauen, dass man dran bleibt. Nachdem Dosha-Test, bei dem tatsächlich genau das gleiche Ergebnis heraus kam wie bei meiner Yoga/Ayurveda-Therapeutin, weiß man also wo man hin gehört. Dann blättert man einfach weiter zu seinem „Dosha“ und hat eine lange Liste mit Essensempfehlungen, bzw. Zutaten, die zum eigenen Dosha passen. Ulkiger weise durfte ich feststellen, dass es tatsächlich viele sind, die ich sowieso sehr gerne esse und gut vertrage. Mein Körper kommuniziert offensichtlich noch sehr gut mit mir-ich hör nur zu selten zu 😉 Anschließend werden bestimmte Yoga-Haltungen passend zum Dosha mit ihrer Wirkung aufgelistet, die weiter hinten im Buch in der Ausführung beschrieben werden. Zuletzt gibt es Rezepte für jede Mahlzeit und jedes Dosha. Ich kann sagen: Sie sind einfach und ohne Aufwand zuzubereiten und schmecken auch noch!

Im Buch wird auch eine kleine ayurvedische Reinigungskur für zu Hause beschrieben. Die habe ich aufgrund meiner eher schlechten Gesamtkonstitution nicht ausprobiert, kenne sie aber durch meine Therapeutin.

Zusammenfassend wird das Buch dem Titel -GOTT SEI ES GETROMMELT- nicht gerecht! Auch der Untertitel „Der entspannte Weg zur Traumfigur“ passt eher in eine Kolumne gängiger Frauen-Verwirr-Zeitschriften.  Es handelt sich bei „Die Yoga-Diät“ von Kristen Schultz Dollard und Dr. John Douillard  eher ein wirklich fundiertes super Einsteigerbuch in ein Leben mit Yoga und Ayurveda. Sicher ersetzt das Buch nicht die Betreuung durch eine erfahrene Yoga-Ayurveda-Therapeutin (und hier lege ich Dir Sabine Strutzke wärmstens ans Herz. Die Königin der kleinen Schritte-egal ob Yoga oder Ayurveda. Sie bietet auch Skype-Beratungen und verschiedene Events an www.sabine-strutzke.de und eine weitere Empfehlung fürs Ayurveda ist hier Susanne Dahl unter www.susannedahl.com . Mit Susanne lernst Du, dass Ayurveda auch mit heimischen Nahrungsmitteln kein Problem ist.) aber es gibt einen guten Rund-um-Blick und regt zum Mitmachen an. Für mich ein Buch, in das ich ganz sicher immer wieder rein schaue, deshalb darf es auch bleiben mit einem Lesezeichen im Buch, wo MEIN Dosha beginnt 🙂

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Denn ich bin Frau Wort 😉

Ich bin SAM

 

 

 


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