SAM hat´s gelesen…Seerosensommer

Manchmal hat ein Unfall auch was gutes.

Vor einer Woche habe ich mir das Fersenbein und die Achillessehne gequetscht. Möglicherweise hat die Achillessehne auch etwas mehr abbekommen. Jedenfalls sollte ich dem ganzen Ruhe gönnen, drei lange Wochen, und den betroffenen Fuß hoch lagern.

Seufz. Jedenfalls ist eben erst EINE Woche her. Mir fällt mal wieder auf, dass trotz aller Bemühungen und ja erfolgreicher Bemühungen mein Leben noch sehr hektisch ist. Aber praktisch wie ich bin, verbinde ich natürlich das eine mit dem anderen.

Ich habe also mal einen ganzen Tag lang gelesen und wirklich ein Buch angefangen und in einem Stück bis zum Ende gelesen. Es handelt sich um das Buch „Seerosensommer“ von Tania Krätschmar. Auch dieses Buchschätzchen stammt übrigens aus einem Bücherschrank bei mir in der Nähe!

Okay-es ist wohl ein typisches Frauenbuch. So wie es bei Filmen die Kategorie „was Frauen schauen“ gibt, sollte auf diesem Buch ein Aufkleber prangen „was Frauen lesen“. Und bevor ich dieses Jahr in die Advents- und Weihnachtsliteratur einsteige, brauchte ich was „Hübsches“.

Josephine verliert ihren Mann durch einen tragischen Unfall. Die beiden haben sehr erfolgreich ein hippes Restaurant in Berlin geführt. Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass ihr Mann sie mit einem Kaufvertrag eines Haues in der Nähe der Müritz überraschen wollte. Die junge Witwe zieht mit ihren Söhnen und ihrer Freundin in das Haus ein, renoviert und zieht ein kleines Restaurant an einem See mit bodenständigem Essen auf. Dort lernt sie Severin kennen, der den Bürgermeister davon überzeugen möchte ihm Land für eine Ferienhaussiedlung ökologischen Gesichtspunkten zu verkaufen. Severin ist von der schönen Witwe sofort angetan und versucht alles, um sie für sich zu gewinnen. Doch der Bürgermeister wird erpresst und will den Zuschlag einer Investorgruppe geben, die einen Jachthafen plant. Von wem und warum verrate ich hier nicht, aber am Ende, als Josephine in ihrem eigenen Haus überfallen und verletzt wird, kommt doch die Wendung zum guten.

Ein schöner Frauenroman für kuschelige Abende.  Ich hab ihn mit Katzen und Tee im Lieblingssessel genossen.

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