SAM hat´s gelesen: Yoga Girl

Ja okaaaay, ein Frauenbuch…ein Frauenbeitrag…aber glaub mir: Es gibt auch Männer, die yogieren 😉

Ich bin ein Yoga Girl seit nun 20 Jahren. Mal mehr, mal weniger, mal gar nicht und dann doch wieder. So wie das Leben und die Gesundheit ihre Auf´s und Ab´s haben, ging es mir auch immer mit meiner Yoga-Praxis. Und trotzdem kam und komme ich wieder an den Punkt, dass ich weiß: Yoga gehört neben Schlaf und Meditation zu den Dingen, die mein Leben deutlich verbessern-allerdings mit Regelmäßigkeit durchgeführt. Und natürlich bin ich Mensch und ich menschel…und dann brauch ich Zuversicht, mein eigenes Verständnis und um DAS  wieder herzustellen brauchts dann auch mal ein Yoga-Buch. In diesem Fall von der Schwedin Rachel Brathen:

Ich sag´s mal so: Das besondere an diesem Buch ist für mich, und nur darum hat es sich  hier einen Platz verdient, der Weg der Autorin zum Yoga. Ich liiiiebe einfach Biographisches und umso mehr, wenns dabei um eine Frau geht. Gott sei DANK ist es kein klassisches „Posen-Buch“, das wär auch nichts gewesen. Ich habe ein wunderbares online-yoga-Programm (ich find yogaeasy.de einfach unschlagbar, aber ich bin auch ein Fan von Wanda Badwal und Anna Trökes) und gehe zusätzlich noch in einen vor-Ort-Kurs. So aus nem Buch ist das für mich irgendwie bisher nix gewesen.

Also Yoga Girl von Rachel Brathen…hat ein paar wenige Asana-Vorschläge, gut bebildert und erklärt und auch immer mit einer Alternative für Ungeübte. Darin ist noch nichts Besonderes. Die Autorin erzählt aber von ihrem bewegten Leben, ihren Verfehlungen und Erlebnissen, von den gelebten Extremen und der unglaublichen schnellen selbstzerstörischen Art zu leben, so dass es mir fast den Atem raubt. Als sie im Yoga ankommt, will sie am liebsten gleich wieder weg. Ein Taxifahrer bringt sie zum bleiben. Das wird der Start in ein neues und erst einmal nicht weniger bewegtes Leben. Schließlich kommt sie auf Aruba an und schlägt Wurzeln als Ehepartnerin eines Mannes der dort geboren ist und mit dem sie noch heute dort lebt und ein gemeinsames Kind hat.

Das Buch ist großformatig, bunt und lebensbejahend gehalten. Ich übersehe gern die fast akrobatisch anmutenden Yogapositionen in denen sich die Verfasserin gazellengleich zur Untermalung ihres Textes hat ablichten lassen. Läßt man das weg bleibt ein ehrliches, buntes, Mut machendes Buch dass immer nach Abschluß eines Kapitels in ein paar wenigen kurzen Sätzen eine Essenz des bisher gelesenen anbietet. Schön und praktisch formuliert. Es macht einfach Freude dieses Buch -immer wieder- hervorzuholen, an den dunklen Tage, in denen man sich selbst ausschimpft mal wieder nicht die geplante Yogastunde geschafft zu haben. Rachel Brathen schafft es in mir immer wieder den Zen-Geist zu wecken, den Anfänger-Geist, jeden Tag neu zu beginnen mit dem was ich habe, dort wo ich bin, so wie ich es gerade kann und es mir gut tut. Und wenn mal nicht, dann eben auch mal nicht. Das hat nichts mit Flatterhaftigkeit zu tun oder mangelndem Durchhaltevermögen. Es ist schlicht Selbstfürsorge, auch das beschreibt die Autorin lebensnah, und Selbstfürsorge ist ja mein persönliches Wort des Jahres 2018.

Zusammenfassend ein immer währender Genuss dieses Buch zu lesen!

An dieser Stelle folgt der Affiliate-Link zu Amazon, aber natürlich steht es Dir frei, dass Buch im Buchhandel Deines Vertrauens zu erwerben.

Ich wünsche Dir Zen-Geist auf Deinem Weg!

Namaste!

 

Good Vibrations

Wir lesen uns!

SAM

Hinweis: Die Verlinkungen auf die Homepage von Rachel Brathen und yogaeasy sind KEINE Affiliate-Links sondern nur eine Empfehlung von Herz zu Herz.


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